
Welche ist die beste Geburtsklinik in Wien? Darauf gibt es keine Antwort, die für jede Schwangerschaft passt. Für die eine Frau zählt eine große Neonatologie, für die andere die persönliche Betreuung, der eigene Gynäkologe bei der Geburt oder ein ruhiges Ein- oder Zweibettzimmer.
In Wien ist die Auswahl groß: Die Stadt listet derzeit elf Kliniken mit Geburtshilfe – darunter Häuser des Wiener Gesundheitsverbunds, das AKH, das St. Josef Krankenhaus sowie die Privatkliniken Döbling, Goldenes Kreuz und Rudolfinerhaus.
Wer die Geburtsklinik auswählt, sollte deshalb weniger nach einem allgemeinen Ranking suchen, sondern fragen: Welche Klinik passt zu meiner Schwangerschaft und zu meinen Vorstellungen von der Entbindung?
Für die Geburt stehen aktuell diese Häuser zur Verfügung:
Eine wichtige Änderung steht bereits fest: Die Geburtshilfe der Klinik Hietzing wird Anfang 2027 eingestellt. Die Geburten werden auf Ottakring, Landstraße, Favoriten, Donaustadt und Floridsdorf verteilt – alles Standorte mit Neonatologie. Für Frauen mit errechnetem Geburtstermin 2027 ist das bereits bei der Spitalswahl relevant.
Bei einer unkomplizierten Schwangerschaft sind viele Wiener Geburtskliniken medizinisch hervorragend aufgestellt. Bei Frühgeburtsrisiko, Mehrlingsschwangerschaften oder anderen besonderen Situationen wird die vorhandene Kinder- und Neugeborenenmedizin jedoch zu einem entscheidenden Auswahlkriterium.
Das AKH Wien betreibt das größte Perinatalzentrum Österreichs und ist auf komplexe Risikoschwangerschaften, schwere mütterliche Erkrankungen, fetale Auffälligkeiten sowie extreme Frühgeburten spezialisiert.
Auch mehrere Kliniken des Wiener Gesundheitsverbunds verfügen über angeschlossene Neonatologien. Die Klinik Donaustadt betreut beispielsweise Früh- und Neugeborene im Perinatalzentrum und begleitet auch Risikoschwangerschaften. In Favoriten stehen Geburtshilfe und Neonatologie bereits ab der 28. Schwangerschaftswoche zur Verfügung; Ottakring versorgt Frühgeborene gemeinsam mit seiner Neonatologie rund um die Uhr.
Bei einer Risikoschwangerschaft sollte deshalb zuerst die medizinisch passende Versorgungsstufe gewählt werden – und danach Komfort und persönliche Wünsche.
Die Wiener öffentlichen und gemeinnützigen Häuser bieten ein breites geburtshilfliches Spektrum. Wassergeburt, natürliche Geburt nach einem früheren Kaiserschnitt, Betreuung von Mehrlingen, Pränataldiagnostik oder spezielle Risikoambulanzen werden je nach Klinik angeboten.
Die Klinik Favoriten verfügt etwa über fünf Kreißsäle, ein neonatologisches Zentrum und Familienzimmer. Die Klinik Floridsdorf bietet moderne Geburtsräume, eine Neonatologie im Haus und sogar die Möglichkeit einer privat bezahlten Wahlhebammengeburt. In der Klinik Landstraße gibt es unter anderem Familienzimmer nach Verfügbarkeit sowie eine Neonatologie für Frühgeborene ab der vollendeten 32. Schwangerschaftswoche.
Auch das St. Josef Krankenhaus spielt eine besondere Rolle: Mit mehr als 4.000 Geburten jährlich bezeichnet es sich als größte Geburtsklinik Österreichs. Schwerpunkt ist eine hebammengeleitete und möglichst natürliche Geburt; gleichzeitig stehen Kinderheilkunde und Neonatologie zur Verfügung.
Bei einer Privatklinik kommt zur medizinischen Versorgung vor allem eines hinzu: mehr persönliche Wahlmöglichkeit rund um die Entbindung.
Die Privatklinik Döbling begleitet rund 1.000 Geburten pro Jahr und arbeitet mit zahlreichen Geburtshelfern zusammen. Im Haus stehen außerdem Angebote von der Schwangerschaftsbetreuung bis zur Pränataldiagnostik zur Verfügung. Für Neugeborene besteht eine Zusammenarbeit mit Spezialisten der MedUni Wien.
Das Goldene Kreuz positioniert sich als große private Geburtsklinik mit Ärzten für Geburtshilfe sowie Anästhesie rund um die Uhr. Auch eine eigene Wunschhebamme kann zur Geburt mitgebracht werden.
Im Rudolfinerhaus steht ebenfalls die individuelle private Geburtshilfe im Mittelpunkt. Die Klinik arbeitet mit Belegärzten und bietet 2026 zusätzlich eine neonatologische Betreuung in Kooperation mit Spezialisten des AKH Wien. Je nach Versicherung und Verfügbarkeit stehen Familien-, Einzel- oder Zweibettzimmer zur Verfügung.
Bei der Entscheidung helfen fünf konkrete Fragen:
Gerade der zweite Punkt trennt die Angebote deutlich. In der allgemeinen Klasse eines öffentlichen Spitals erfolgt die medizinische Betreuung durch das jeweils zuständige Team. Wer dagegen gezielt einen bestimmten Arzt für die Entbindung wählen möchte, findet diese Möglichkeit vor allem über entsprechende Sonderklasse- beziehungsweise Privatspital-Lösungen. Das St. Josef Krankenhaus nennt beispielsweise für Sonderklasse-Patienten ausdrücklich die freie Wahl des betreuenden Arztes sowie Ein- oder Zweibettzimmer.
Eine Sonderklasse-Versicherung erweitert die Möglichkeiten rund um die Entbindung erheblich.
Je nach Tarif stehen damit zur Verfügung:
Gerade wenn eine Frau bereits weiß, in welcher Geburtsklinik sie entbinden möchte und welcher Arzt sie begleiten soll, wird der Unterschied sehr konkret.
Die Sonderklasse schafft die finanzielle Grundlage dafür, medizinische Qualität mit persönlicher Arzt- und Spitalswahl zu verbinden.
Auch bei einer bereits bestehenden Schwangerschaft gibt es Tarife mit Versicherungsschutz für die aktuelle Schwangerschaft und Entbindung.
Ideal ist die Prüfung bis etwa zur 20. Schwangerschaftswoche, weil die Tarifauswahl dann am größten ist. Auch danach bestehen Möglichkeiten; rund sechs Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin liegt in der Praxis die späteste sinnvolle Grenze.
Bei Beschwerden, auffälligen Befunden oder geplanten Behandlungen entscheidet zusätzlich die Gesundheitsprüfung darüber, welche Annahme noch möglich ist.
Wer seine Wunschklinik bereits im Kopf hat, sollte daher auch die Versicherungsfrage früh klären.
Wien bietet hervorragende Möglichkeiten für die Entbindung – von großen Perinatalzentren mit spezialisierter Neonatologie bis zu privaten Geburtskliniken mit besonders individueller Betreuung.
Bei medizinischen Besonderheiten steht die passende Versorgung im Vordergrund. Bei einer unkomplizierten Schwangerschaft gewinnen persönliche Wünsche stärker an Bedeutung: Wunsch-Gynäkologe, freie Spitalswahl, ruhige Atmosphäre und Einbett- oder Zweibettzimmer.
Mit einer passenden Sonderklasse-Versicherung können diese Möglichkeiten auch bei der aktuellen Schwangerschaft noch abgesichert werden.
Döbling, Rudolfinerhaus, Goldenes Kreuz oder doch ein öffentliches Spital? Wer seine Geburtsklinik auswählt, möchte wissen, welche Möglichkeiten tatsächlich zum eigenen Versicherungswunsch passen – und welche Kosten übernommen werden.
Genau auf diese Fragen ist SICHERschwanger spezialisiert. Aus mehr als 5.000 Beratungen für Schwangere kennen wir die Unterschiede der Tarife und wissen, worauf es bei einer bereits bestehenden Schwangerschaft ankommt.
Wir zeigen Ihnen konkret,
Dass dieser spezialisierte Ansatz funktioniert, zeigen über 860 Fünf-Sterne-Bewertungen.
Die Beratung ist kostenfrei und unverbindlich – mit dem Ziel, dass Sie bei der Entbindung genau die medizinische Betreuung und das Spital wählen können, die Sie sich wünschen.

Wir respektieren Ihre Privatsphäre. Cookies und Drittanbieter-Plugins werden nur mit Ihrer Zustimmung verwendet, unsere Website ist werbefrei. Nähere Details finden Sie unter Datenschutz.
– 40 %
Wer vor Eintritt einer Schwangerschaft startet, zahlt deutlich weniger und die Wartezeit für Schwangerschaft & Entbindung entfällt.
Prämie berechnen